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Unter spanischer Sonne geht ein neuer Stern auf
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Montag, 27. November 2006
Valencia ( Spanien), 23. November 2006.
Marco Holzer löste seinen von BMW Motorssportdirektor Dr. Mario Theissen versprochenen Gewinn ein und saß auf dem „Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo“ erstmalig am Steuer eines Formel 1-Rennwagens. Durch den Gewinn des Formel BMW Weltfinales im Dezember 2005 in Bahrain hat sich Marco die Verwirklichung seines Traumes selbst hart erarbeitet und gewann damals neben dem Finale auch alle vier Vorläufe. Marco fuhr in fünf Stunden insgesamt 65 Runden und eine Gesamtstrecke von 262 Kilometer. Dieses Pensum verwunderte nicht nur Sebastian Vettel, der bei seinem ersten Test auf weniger Runden kam, sondern auch die Ingenieure und Mechaniker des BMW Sauber Formel 1 Teams. Sein Renningenieur sagte nach dem ausführlichen Test: „Wir sind mit seiner fahrerischen Leistung sehr zufrieden und staunen über seine Fitness. Er muss hart trainiert haben und bekam daher keine Schwierigkeiten mit der Nackenmuskulatur“.
Wenn Marco im Rennwagen saß, konnte man lediglich seine Augen sehen – und die glänzten und leuchtetet mit der von der spanischen Abendsonne bestrahlten Hochglanzlackierung des BMW-Sauber F1.06 um die Wette. Nach seinem Ausflug in den physikalischen Grenzbereich hatte er noch immer ein Grinsen auf seinen Lippen: “Das war der bisher schönste Tag in meinem Leben. Es war ein großer Traum, einmal ein Formel 1 Rennwagen selbst fahren zu dürfen. Die Kurvengeschwindigkeiten, die Bremsen und das sehr freundschaftliche Miteinander innerhalb des Teams haben mich am meisten fasziniert. Alle Ingenieure und Mechaniker haben mich toll integriert und permanent versucht, mir meine Anfangsnervosität zu nehmen. Ich möchte dem Team und ganz besonders Herrn Dr. Mario Theissen herzlich für diese Erfahrung danken“.
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